SPiced hAM und kleine Vögel

Telefon SPAM ist mittlerweile relativ einfach zu erkennen: Abends 19.30h, es klingelt. Eine freundliche Stimme fragt, nachdem ich meinen Namen genannt habe: „Spreche ich mit Herrn Sascha Pfeiffer?“ Ich schaue auf das Display: „unbekannter Teilnehmer“. Als nächste Reaktion drücke ich auf den Knopf mit dem kleinen roten Hörer. Ich würde gerne den unbekannten Teilnehmer immer ignorieren aber die Schwiegerleute wollen auch anonym bleiben.
Der Reputationsfilter für meinen (analogen) Briefkasten wird mehr oder weniger effektiv durch den Aufkleber „Keine Werbung“ gestaltet. Das schockt den gemeinen Honigverkäufer aber nicht und er versucht mir immer noch 5kg Eimer anzudrehen, von handgemalten Postkarten mal ganz abgesehen.
Bei keiner der vorigen Angriffe auf meine Geldbörse bin ich schutzlos, die Frequenz ist einfach viel zu niedrig.

In der Cloud (darf man Internet überhaupt noch sagen?) sieht das schon anders aus. Mein digitaler Avatar in den verschiedenen Plattformen hat gegenüber ungewollten Nachrichten ungefähr die Anziehungskraft der Sonne auf eine Erbse. Viele kleine Helferlein bringen das ganze auf ein fast erträgliches Maß. Der Kauf eines 5kg Eimers Honig hat allerdings kaum Konsequenzen, wenn man dies dem ungewollten Öffnen einer SPAM Nachricht gegenüber stellt. Dort können, neben meinem digitalen Ich, viele andere Dinge verschwinden oder die gähnende Leere meines Bankkontos zu einem schwarzen Loch ausweiten (die Jungs in Genf würden staunen).

Twitters neuester Skandal zielt mal wieder auf primäre Geschlechtsorgane und verwandte Themen.

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