Die Kriminalpolizei rät

Beim Kartenspielen gibt es eine alte Weissheit: Wer schreibt der bleibt. In der Regel gilt das auch für Statistiken. In der neuen Kriminalstatistik von 2009, die vor ein paar Tagen veröffentlicht wurde, ist die Rede von der besten Aufklärungsquote seit 1993. Gleichzeitig stieg – erwartungsgemäß (?) – die Internetkriminalität um etwas über 20% im Vergleich zu 2008. Beide Verweise liefern wahre Zahlenschlachten (wer es mag). Ein Problem stellt allerdings die veränderte Rechtslage dar: Was früher erlaubt war ist heute zum Teil ein Strafdelikt. Verwässert wird die Statistik durch  Verdachtsfälle, die als solches keine Straftaten sind, weil kein wirkliches Verfahren eingeleitet wurde.

Die Statistik könnte durchaus noch besser ausfallen, wenn man die neueren Social Media „Unfälle“ darin verarbeiten würde, wie sie z.B. Anfang des Monats bei facebook aufgetaucht sind.

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