Un-APP-etitlich

Ich muss zuerst eins gestehen: Das einzige i-Gerät in meinem Besitz ist ein iPod der älteren Generation. In der Firma gibt es bis zur Unkenntlichkeit gelockte und verschlüsselte Schwarzbeeren. Meine bessere Hälfte besitzt allerdings eins von den magischen Geräten, bei denen die Apps aus dem OVI (wer lässt sich so etwas einfallen?)  Store kommen. Ihr Liebling – wird religiös mit der Hand aktualisiert – ist die Wetter App auf dem Desktop. Als wir das Gerät zusammen eingerichtet haben – und von Berufswegen quasi – habe ich mich gefragt, wer bei den Anbietern und Vertreibern der Apps so ein bisschen auf die Qualität und auf die Sicherheit schaut. Grauzone. Generell fällt mir auf, dass man nie genau weiß, wo Daten der Apps auf den mobilen Geräten landen. Können z.B. andere Apps auf die Daten der Bahn App zugreifen? Oder gar auf die Registrierungsdaten des Geräts selbst? Emails? Weightwatchers? Das geht zu weit! Meinen Hüftspeck geht niemanden etwas an!

Bei Android ist es wohl um die Sicherheit anscheinend nicht so weit bestellt. Dort hat Google sogar schon von „Remote Application Removal“ gebrauch gemacht. Rund ein Fünftel der Android Apps scheinen laut dieser Studie ein Sicherheitsrisiko darzustellen. Bei den Geräten mit dem Obst hinten drauf wird es nicht besser sein. Das Gute ist: Man braucht es nicht mehr zu verlieren, die persönlichen Daten sind schon längst woanders. Etwas mehr Leninismus würde der Software- und vor allem App-Industrie gut tun.

Ich frage mich gerade ob es zu gläsern noch eine Steigerung gibt…

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