Gestohlene Kreditkarten, die 397zigste

So schnell ändern sich die Zeiten! Erst macht man angeblich mit gestohlenen Kreditkarten keinen Profit (siehe meinen Blog davor), dann macht man sich schon wieder mit den Banken keine Freunde: Der Computerbild Redaktion wurde eine Liste mit 800 gestohlenen Kreditkartendaten zugespielt, bei denen prekärer Weise auch der CVC Code (mittlerweile als Sicherheitsmerkmal wohl unbrauchbar) und die Adressdaten der ursprünglichen Eigentümer dabei war. Die Redaktion der Zeitschrift hat einige Geschädigte kontaktiert und einer berichtete davon, dass mit seiner Karte für mehrere tausend Euro eingekauft wurde. Seine Bank hat ihn verpflichtet, mit niemanden darüber zu reden. Da bleibt immer noch die Frage im Raum, wie oft und in welchem Umfang Banken dieses Spielchen betreiben und wer in letzter Konsequenz den ganzen Spaß bezahlt (ein bisschen so wie bei „sinnvollen“ Regierungsausgaben). Skimming, Phishing und Kartenbetrug sind scheinbar noch Fremdwörter bei den Geldinstituten. Sicheres Bezahlen ist ungefähr noch so weit weg wie Kindergartenplätze für alle Kinder oder breitbandiger Internetzugang in allen Bundesgebieten…

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