iPhone Apps

Zunächst muss ich gestehen: Ein iPhone besitze ich nicht. Ein „echtes“ Internettelefon eigentlich auch nicht, da mein Blackberry von der Firma zum reinen Arbeitsgerät runter reduziert wurde. Es gibt aber durchaus Gelegenheiten, bei denen ein iPhone ganz nützlich wäre. Freitags abends zum Beispiel, nach Squash, an der Theke, wenn Fußballhistorie und aktueller Tabellenstand (waaa, 05 immer noch erster) oder andere eher korinthische Fragen geklärt werden müssen (die in Bestellung von Getränken enden). Ansonsten wäre ich schon mal hoffnungslos überfordert mit der schieren Anzahl der verfügbaren Apps und eine philosophische Diskussion über Sinn und Unsinn der Heisenbergschen Unschärferelation würde die Folge sein; im Auge des Betrachters quasi.

Ein Großteil der Apfeltelefonierer haben wohl auch eher Probleme damit, denn nach Umfragen, wie der des Instituts für Demoskopie Allensbach, gibt es eine gravierende Lücke schon beim Verständnis von Datenschutz und Datenmissbrauch. Keiner scheint sich aufzuregen, wenn die frisch heruntergeladene App auf Benutzerdaten zurückgreift, um damit lustige Dinge  zu treiben. Bei ungewollten Anrufen von Callcentern, auf der anderen Seite, wird der Datenschutzfinger hoch in die Luft gehoben. Nicht dass ich das billige, aber datenschutzrelevant ist es nicht.

In der „schönen neuen Welt“ hätte Mr. Huxley sicher auch einen homo iSapiens erschaffen: Total überfordert und leicht kontrollierbar…

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