Der Frieden geht und der Trojaner kommt

Wer immer noch glaubt, Infektionen im Internet hätten etwas mit dem Besuch von Schmuddelseiten zu tun, der ist hoffentlich endgültig eines Besseren belehrt worden. Nachdem vor wenigen Wochen der französische Sportausrüster Salomon für ein paar Stunden eine Malwareschleuder war (der Renntiger war mir sowieso lieber), ist nun die Webseite des Friedensnobelpreises dran. Den Zusammenhang zwischen der Verleihung des Preises an einen chinesischen Bürgerrechtler und dem Angriff auf den Internetauftriff des Komitees möchte keiner so gerne herstellen. Die Untersuchungen verloren sich in Taiwan.

Das scheint ein ähnliches Phänomen wie der Zusammenhang zwischen der Iranische Cyberarmee und Stuxnet. Ein Kessel Buntes für Spekulationen.

Vielleicht sollte demnächst ein großer Preis für den „Sicheren Internet Tag“ heraus gelobt werden. Ein weltweiter Stromausfall würde das schaffen…

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