All-in – WikiLeaks vs. die lange Pokernacht in Wiesbaden

Ein mutiger Schritt, der nicht belohnt wurde: Ich bin Freitagabend beim Pokern mit den Kollegen relativ schnell rausgeflogen, wahrscheinlich ist mir der Sinn des Spiels noch etwas verwehrt geblieben. Nach drei Runden hatte ich, nachdem ich alles auf eine Karte gesetzt habe und meine restlichen  Chips investiert hatte, nur noch Zuschauerfunktion (und Getränkeassistent). Mal verliert man, mal gewinnen die Anderen.

Auch so eine Art von All-In: Ich weiß nicht, ob WikiLeaks Gründer Julien Assange mit den Veröffentlichungen über das wahre Gesicht der amerikanischen Regierung sich und der Welt einen wirklich großen Gefallen getan hat, die süddeutsche nennt das sogar Verrat. Ich frage mich, wie gut der Globus das im Nachhinein verkraftet, die Dokumente betreffen nicht nur die USA. Nicht jeder verträgt die ungeschminkte Wahrheit, schon gar nicht Politiker. Diese wollen jetzt Herrn Assange sogar verurteilen und nach einer Umfrage sehen das mehr als zwei Drittel seiner Landsleute ähnlich. Dagegen würden jetzt Bilder vom Freitagabend auf facebook eher lachhaft wirken, bin aber trotzdem dankbar, dass der Pokal im Team geblieben ist. Gut gemacht Michael!

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2 Responses to All-in – WikiLeaks vs. die lange Pokernacht in Wiesbaden

  1. Rieke says:

    Hi Sascha,

    wusste garnicht dass du so ein Spieler bist. Aber der Pokervergleich ist gar nicht so schlecht, zumindesst ist der Einsatz sehr hoch und das Risiko nicht kalkulierbar. Spannend bleibt es aber auf jeden Fall.

    Rieke

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