Hacker und Steinewerfer

Im aktuellen Threat Report von Sophos gibt es eine markante Zeile: Wenn etwas aussieht, als wäre es zu schön, um wahr zu sein, dann ist es auch so. Gestern Nachmittag hat auf einer Fußgängerbrücke ein kleines Mädchen den Autofahrern gewunken und auf der Rückseite ihr Bruder (meine Vermutung) mit Steinen nach den Autos geworfen. Erst war ich belustigt über das winkende Kind (ein Phänomen, dass sich mir noch nicht erschlossen hat) und dann war ich froh, dass der Kollege nicht zielen konnte. Auf jeden Fall ein gekonntes Ablenkungsmanöver.

Fast so nett wie „kann ich was zu trinken bekommen“-und-sich-dann-der-Netzwerkdose-am-Empfang-bemächtigen-Trick eines Professors, der Studenten das (ethisch und moralisch vertretbare?) Hacken beibringt. Ich hoffe nur, dass er keine Julian Assange Klone groß zieht, sondern IT-Sicherheitsspezialisten, die nicht nur über IT-Gipfel lachen, sondern auch etwas zur Verbeserung beitragen. Im Moment beschleicht mich das Gefühl, „Stillstand und Voyeurismus“ (kein Roman von Stieg Larsson oder Simon Becket) wird auch das Motto für 2011…

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One Response to Hacker und Steinewerfer

  1. Rieke Bönisch says:

    Hi Sascha,

    sozusagen ein gelungener Wurf. Soviele Themen treffsicher angepeilt. War mal wieder ein Genuss zu lesen. Weiterso in 2011. Rieke

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