Stuxnet Schlamperei?

In diversen Medien wurden über die letzten Monate die Untersuchungsergebnisse von Analysen und Vermutungen zum Stuxnet Wurm durchgeschleift.  Nun kam die Erkenntnis, dass hierbei kein Meisterwurm geschaffen wurde, sondern eher hektisch zusammengestückelt wurde. Anscheinend haben mehrere mehr oder weniger talentierte Softwareschreiber örtlich verstreut zusammengearbeitet und dabei unter Zeitdruck ein paar Elemente, wie z.B. verschlüsselte Übertragung, ausgelassen. Im Fachjargon würde man sagen: So what?!

Allerdings hat Stuxnet zumindest ein WikiL-esques (neues Unwort 2011?) Medienspektakel heraufbeschworen: Terror, Cyberwar, Explosionen, Weltherrschaft. Das reicht zumindest für einen Film („Day zero for Zero-Day, The return of the worm“). Wenn das das Ziel war oder auch die Beschäftigung von Malware-Laboren weltweit, würde ich sagen: 110% Zielerreichung. Ob das allerdings meinen Respekt verdient ist fragwürdig. Es wird sicherlich nicht lange dauern, bis nach Code Red, Nimda, SQLSlammer, Blaster, Conficker und Stuxnet ein Thronfolger gefunden wird. Wir hatten erst das Vierteljahrhundert mit Malware voll…


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