Die Gedanken sind frei

„Datenschutz ist so was von eighties“ konnte man letzte Woche auf Spiegel Online lesen. In einem Interview wurde Julia Schramm, Mitbegründerin der „datenschutzkritischen Spackeria“, zum Thema Datenschutz und Privatsphäre im Internet befragt. Sie findet Datenschutz überholt und zu aufwändig. Ihre Ansichten sind…hm…mir fehlt gerade eine Steigerung von kontrovers. Sie ist 25 und zählt unzweifelhaft zu der neuen Generation GIB (Globaler Internet Bürger, GIC für die anglophilen) und teilt ihr Leben, und damit auch immer ein Stück von Anderen, mit dem www.

Was auf der einen Seite schlimme Dinge wie Gewalt aufdecken kann, die sonst durch den Datenschutz ungewollt im Verborgenen bleibt, kann auf der anderen Seite den Schutzbedürftigen, wie Kindern (und Politikern?), zum Verhängnis werden. Doch darüber hat sie sich noch keine Meinung gebildet und wolle eine Debatte darüber anstoßen.

Meine Frage: Hätte sich eine gelebte Gedankenfreiheit vor 250 Jahren so weit vom Datenexhibitionismus (Unwort 2011?) des 21. Jahrhunderts unterschieden, wenn es so etwas wie das Internet schon früher gegeben hätte? Facebarock?

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