Browserkrieg Teil 17

Eben ist der Internet Explorer 9 frisch zum Download erschienen. Schneller, besser, sicherer? Die Charts der Marktanteile sprechen eine deutliche Sprache: Internet Explorer ist auf dem absteigenden Ast, für Mozilla Firefox sieht es auch nicht nach einer Steigerung aus. Google Chrome kann extrem zulegen, was an den brutalen Absatzzahlen von Android basierten Geräten liegt; Apple Safari lustigerweise nur marginal.

Das Benutzen von verschiedenen Anwendungen – auch noch auf verschiedenen Geräten – für ein und dieselbe Sache (z.B. browsen) ist allerdings aus dem Blickwinkel der Sicherheit bedenklich: Lücken in Anwendungen, im besonderen Browser, werden relativ schnell ausgenutzt. Wer zwei oder mehr Browser sein eigen nennt, wird es sicherlich eher lästig finden, sich jeweils um die Einstellungen und Updates zu kümmern. Fast so, als ob man ein Cabrio, Sportwagen und einen Kombi sein eigen nennt und nach Lust und Gelegenheit das Eine oder Andere wählt. Pflege und Kontrolle der Verschleißteile sollte man dort auch nicht vernachlässigen. Wer Kinder mit großen Sporttaschen in seiner Obhut hat, kann sich natürlich vom Sportwagen und Cabrio verabschieden…

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3 Responses to Browserkrieg Teil 17

  1. Aus eben dem Grund sind ja auch vernünftige Update-Mechanismen in den Blickpunkt gerückt. Chrome macht das genau richtig: Updates werden einfach installiert, der Nutzer muss weder was dafür tun noch merkt er was. Ob es dafür einen dedizierten Hintergrunddienst braucht? Als Modell für alle Anwendungen taugt das sicher nicht. Ein Hintergrunddienst stört nur Task-Manager-Nerds, aber viele werden zum Problem.

    Fest steht für mich nur: So wie bei Oracle und Adobe geht es ganz sicher NICHT.

    • Ein klares Jein. Für Zuhause sicherlich anders zu beantworten als im Firmenumfeld, da dort vor dem Ausrollen Tests stattfinden sollten. Hintergrundupdates sind dort eher hinderlich. Zuhause bin ich auch ein Freund davon

  2. Sascha Pfeiffer, Sophos :
    Ein klares Jein. Für Zuhause sicherlich anders zu beantworten als im Firmenumfeld, da dort vor dem Ausrollen Tests stattfinden sollten. Hintergrundupdates sind dort eher hinderlich. Zuhause bin ich auch ein Freund davon

    Zentrales Paketmanagement als OS-Feature wäre möglicherweise die Lösung. Das ist ja eigentlich das, was Unternehmens-IT-Abteilungen aufwändig nachrüsten und Privatanwender gar nicht haben.

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