Das Spiel mit dem Tod

Die Medien stehen unter Strom: Japan und die Katastrophe sind das große Thema. Auf vielen Internetportalen gibt es Live-Ticker, im Fernsehen gibt es im Viertelstundentakt Updates. Ich kann schon fast nicht mehr hinschauen, das Leid und die Hilflosigkeit ist grenzenlos. Die Geschäftemacher im Internet scheinen allerdings keine Emotionen zu kennen. Das Ereignis der letzten Tage ist neues Öl im Feuer der Suchmaschinenmanipulation. Bei Ereignissen wie dem Tod des Bobfahrers bei den letzten Olympischen Spielen, dem Ableben von Michael Jackson, der anstehenden Hochzeit von Prinz William (ich weiß, eher was für Omis und Royal Freaks, aber das sind mehr als 2) und vielen anderen Beispielen, kann man sich auf „saubere“ Ergbnisse der Suchmaschinenbetreiber zu diesen Themen nicht verlassen. Die Cyberbösen mieten sich kurzfristig Domänen an, stopfen sie voll mit manipulierten Webseiten und fügen stundenaktuell Top-Suchanfragen hinzu, um ahnungslose Surfer ins verderben zu ziehen, wenn sie auf einen der ersten Links in den Suchresultaten klicken. Fukushima ist nicht nur ein Ort des Schreckens in Japan, sondern auch im Internet. Stellen Sie sicher, dass Ihr Büro oder Wohnzimmer nicht dazu gehören!

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