Wiki-Un-Anonymous ?

Wer über WikiLeaks und die Bloßstellungskampagnen von Herrn Assange schon die Kontrolle über seine Augenbrauen verloren hatte, wird jetzt möglichweise mit weiteren körperlichen Gebrechen wie Augenrollen oder Kopfschütteln rechnen müssen: Anonymous, die digitalen Aktivisten der Neuzeit, die sich anfänglich mit Protesten gegen Scientology einen Namen machten und dann später im Zusammenhang mit Aktivitäten um die jüngsten WikiLeaks „Offenbahrungen“ (alles sehr klerikal in der Saison 2010/11) in die Blog-Charts katapultierten, werden nun aus den eigenen Reihen gebremst. Ein paar Mitglieder möchten sich von der zunehmenden Arroganz der Kollegen distanzieren und eine Liste mit den Namen führender Bits- und Bytes-Befreier an Regierungsstellen übergeben.

Reines Medienspektakel. Jeder picklige Teenager würde einfach die Liste auf seine Facebook Seite stellen, zu Twitter verlinken und nicht so einen riesen Aufstand proben. Da verkommt IT wieder zum Selbstzweck und die Menschheit nennt jeden Nerd (engl. für Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter, Fachidiot => aus Wiki-mit-ohne-Hintergedanken-Pedia),  der schneller als mit Guerilla-Taktik (jede Minute ein Anschlag) die Tastatur bedienen kann. Das Einmischen in politische Themen wird Anonymous das Ende bereiten. Vom Täter zum Opfer? Hier ist ein Unternehmensberater gefragt. Vielleicht jemand mit politischer Opfer-Erfahrung, wäre gerade jemand frei…

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