Schweigen ist Gold

Die öffentlich bekannten – teilweise spektakulären – digitalen Einbrüche der letzten Monate machen es vielen Redaktionen von Online-Publikation schwer einen Aufhänger für die Startseite zu wählen. Vor ein paar Wochen war das Internet noch mit Bildern von japanischen Kernreaktoren gepflastert, dann im Wechsel mit Gaddafi, die letzten Tage Sony, die ESA und ganz frisch die Unesco. Auf einer Seite für Online-Bewerbungen für Praktika konnte man die Unterlagen von anderen Bewerbern einsehen. Gut, Finanzdaten sind dort keine hinterlegt, mehr als ärgerlich ist es auf jeden Fall. Vielleicht hat sich eine Dating-Agentur dort neues Futter geholt? Akademiker mit Weltkulturerbe-Niveau?

Auffällig ist das Verhalten der betroffen Firmen: Konjunktive und Schweigen. Sophos hatte zum Beispiel mehrfach bei RSA angefragt, welches Risiko bestünde. Bis heute keine Antwort. Die so oft zitierte Open Door Policy (klingt in Deutsch blöd, bin sonst eher nur ein fünftel-Fan von Anglizismen) innerhalb der Firmen sollte mal Richtung Kunden erweitert werden, der war ja schließlich mal König.

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2 Responses to Schweigen ist Gold

  1. Pingback: Anonymous

  2. Pingback: Datenleck bei der Unesco: Tausende Bewerberunterlagen frei zugänglich | Die Hirn Offensive

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