Einfach wegwerfen

Ich finde Dropbox als Namen für eine Internet-basierte Festplatte ein bisschen abwertend: „Schmeiß alles rein“. In dieser Façon wird leider mit den Daten umgegangen: Rent-a-Lagerplatz-auf-der-großen-Datenmüllhalde. Man darf ja eigentlich nicht Internet-Festplatte sagen, sondern Cloud-Storage, dann klingt es auch gleich schicker, aber um die Sicherheit steht es damit nicht besser. Die Idee an sich ist prima: Daten, die ich öfter an verschiedenen Geräten, wie Laptop, Smartphone, Netbook, Desktop, Kiosk-PC, Thin-Client, Tablet-PC oder Kühlschrank-Display nutzen möchte, sind damit immer verfügbar, eine (mehr als lauwarme) Internet-Verbindung vorausgesetzt. Wer übrigens mehr als drei von den eben genannten Geräten parallel nutzt, sollte sich diese Dienste wirklich mal anschauen (und eventuell einen Fachmann konsultieren). Da jedoch keine wirkliche saubere Datentrennung zwischen den einzelnen Nutzerkonten existiert, sollte man Passwortdatenbanken, Geschäftsberichte, Geheimdokumente über den Bau von Flux-Kompensatoren (übringens im Film falsch übersetzt: (engl.) compensator != (dt.) Kompensator) und andere relevante Daten nicht unverschlüsselt dort ablegen. Datenaustausch mittels USB-Stick ist bei Benutzung von i*-Geräten,  Schwarzberry und Ähnlichen ja leider nicht möglich, grummel (ich weiß Michael, dein neues Motorola-Spielzeug kann das). Ich schau doch mal bei uns in den Verschlüsselungsbaukasten, da gibt es bestimmt was für Cloud-Storage…

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