Cyber China

Ich hatte mich unlägst über „Cyber*“ ausgelassen, aber an der impliziten Bestätigung, dass China eine Gang aus „Computerspezialisten zur Verbesserung der Sicherheit der chinesischen Volksbefreiungsarmee“ aka Cyberkrieger beschäftigt, kann ich natürlich nicht vorbei kommen. Außerdem hat Viktor D. (wir belassen es mal dabei, zum Schutz seiner Identität) gefrotzelt, dass ich kürzlich erst behauptet hätte, Cyberwar gäbe es nicht. Das stimmt so nicht! Ich möchte mich aber nicht öffentlich verteidigen, das hört sich sonst nach Gejammer an. Wir tragen das wie echte Schreibtischtäter in Facebook aus.

Ich frage mich nur, wer auf den Namen „Blaue Armee“ kam? „Blaue Reiter“ hätte wenigstens noch etwas künstlerisches gehabt (kurzes Danke Mama!, dass Du mich durch die Schirn und andere Museen geschleift (geschliffen?) hast als ich Kind war, ich weiß es heute zu schätzen). Alle roten Farbschattierungen wie Bordeaux, Ferrari, Purpur, Rubin, etc. sind wahrscheinlich nicht kommunistisch genug und Cadmium nicht giftig genug gewesen.

Wenn „Angriff ist die beste Verteidigung“ zum neuen Motto wird, können wir uns alle warm anziehen, uns in Cyber-Martial-Arts üben und folgenden Satz in Schriftzeichen übersetzen: „Die blaue Armee dankt für die schwachen Sicherheitsmaßnahmen in Ihrem Netzwerk! Die Daten wurden aus Redundanzgründen auf einem Server im Reich der Mitte gespiegelt, falls Sie sie verlieren sollten“.  Google ist wohl auch ganz froh, nicht mehr Opfer Nr. 1 zu sein…

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One Response to Cyber China

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