Chinesische Wochen

Vom Klang des Titels könnte es fast mit einer heiß (un-)geliebten Fast-Food-Kette zu tun haben, evtl. weil man Parallelen zum Thema Ausbeutung ziehen kann. China war zum Thema Cyberkriminalität schon häufig in den Medien. Diesmal geht es um virtuelles Gold, Computerspiele und Erwachsene, die Kindern und Jugendlichen den Spaß verderben. In dem Fall sind die Erwachsenen die chinesische Regierung, die Häftlinge zwingt, in Online-Computerspielen – wie World of Warcraft – virtuelle Währung (Gold) zu sammeln. Klingt kaputt? Noch kaputter ist, dass man dieses virtuelle Gold in Tauschbörsen gegen echtes Geld ersteigern kann. Da muss man sich fragen: Macht das wirklich jemand? 2008 wurden 2 Mrd virtuellen Goldes in China gehandelt. Ergo gibt es genügend Kinder, Jugendliche und Erwachsene (die schon beim Skat nicht aufgepasst haben), die quasi auf der Überholspur in den Spielen sich mit der ersteigerten virtuellen Währung neue Ausrüstungsgegenstände einkaufen und so Vorteile verschaffen. Heiland! Ich bin froh, dass das an anderer Stelle nicht einfach so klappt, wenn man am Beispiel von gewissen Fußballvereinen sieht, die sich für teures Geld Spieler eingekauft haben und doch keine Spitzenmannschaft stellen. Es ist eben nicht alles Gold was glänzt, nicht einmal virtuell.

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