Nach fest kommt ab

Es gibt einen Song von David Bowie mit dem Titel „Under Pressure“ (später von Vanilla Ice als „Ice Ice Baby“ nachgespielt, grausam), der die Situation bei RSA wohl am besten darstellt. Im März hatte der amerikanische Sicherheitsausrüster zugeben müssen, dass ein Angriff auf ihre Systeme stattgefunden hat, bei dem eventuell (!!) relevante Informationen abhanden gekommen sind, die auch eventuell Kunden kompromittieren könnten (aber wirklich nur eventuell). Kaum 80 Tage später hat RSA nun in einem öffentlichen Schreiben das Wörtchen „eventuell“ gestrichen und zugegeben, dass der Diebstahl sehr weite Kreise gezogen hat. Unter anderem war der Angriff auf einen Ausrüster des amerikanischen Militärs in direktem Zusammenhang mit dem Datenverlust bei RSA zu sehen.

Das ist es also: Bei den letzten Einbrüchen (ich spare mir die Aufzählung) in Firmen und Institutionen weltweit gab es nur Geschrei, aber wenn es ans Eingemachte geht, verstehen ein paar Leute keinen Spaß. Man kann sich vorstellen, dass das amerikanische Militär RSA den Arm sehr weit auf den Rücken gedreht hat und mit finsterer Miene klargemacht hat, dass so etwas besser nicht mehr vorkommt (mir kommen gerade Folterszenen aus dem letzten James Bond Streifen in den Kopf, aua). Vielleicht sollte sich die Internetgemeinschaft mal zusammentun und den Firmen, die so lapidar mit unseren Daten umgehen, mal etwas fester auf den Füßen stehen, statt sich in Blogs (harhar) darüber aufzuregen. @Sony: Meine Geduld hat ein Ende, der Faden ist ab! Ich will ein drittes Spiel als Entschädigung und keins aus dem vorigen Jahrtausend!!

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