Hochzeit, Registrierung und Spione

„Der Spion der mich liebte“ hätte keine bessere Vorlage für folgende Szenerie darstellen können: Mann ist bei Militärzulieferer beschäftigt (soweit ok), verliebt sich in Chinesin (kann passieren), fliegt öfter ins Drachenland (der Flug ist lang, muss echte Liebe sein), keiner macht Stress (wieso auch?), heiratet die Dame (na also) und wird dann gekündigt wg. familiärer Beziehungen zu China (bitte?).  Gut, in dem James Bond Streifen geht es um russische Atom-U-Boote, eine KGB Agentin und einen Geliebten, aber aus Pocahontas lässt sich durch wenige Manipulationen auch Avatar machen.

Durch die Aktionen der letzten Jahre haben sich die Chinesen nicht unbedingt den Friedensnobelpreis (oh, halt, doch, letztes Jahr war da was), den Wanderpokal für das menschenrechtsfreundlichste Land im Universum oder den Weltruhm für eine plagiatfreie Zone ergattert. Bei fast 1,4 Milliarden Chinesen kann man allerdings davon ausgehen, dass auch ein paar nette und ehrliche Männlein und Weiblein dabei sind. Man muss nicht alle in die gleiche Tonne hauen. A propos weghauen: Verschiedene Anbieter verschenken Wegwerf-Mail-Adressen als Maßnahme gegen SPAM an, wenn man sich bei Online-Diensten registrieren muss. Allerdings gilt auch hier die Devise: Nix ist umsonst, auch nicht im Internet. Deswegen sollte man bei „kostenlosen“ Diensten immer nach dem Geschäftsmodell schauen. Nicht jeder, der schreibt: „… und speichern keine persönlichen Daten“, meint das auch so. Womit wir wieder bei den Chinesen wären…

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