Alle Hesse sind Verbräschä, denn sie klaue Aschebäschä

Ich fürchte, ich kann mich meiner mitteldeutschen Herkunft nicht erwehren, auch wenn ich eher selten einen dialektischen Ausritt habe. Dass alle Hessen Verbrecher sind, halte ich auch für eine starke Übertreibung (abgesehen vom Hähnchenmann von eben: 5,20 für einen halben Hinkel!) und für eine Verallgemeinerung, für die normalerweise Frauen zuständig sind (nicht alle, aber jedenfalls mehr als das gallische Dorf. Hab auch eben schon 5 Euro für die Macho-Kasse und 5 fürs Phrasenschwein zur Seite gelegt). Das Verbrechertum hat sich auf jeden Fall unter dem gemeinen Angestellten (aller Bundesländer) breit gemacht: Büroklammerdiebstahl, heimliches Entwenden von Radiergummis und verputzen von „übrig gebliebenen“ Mett-Enden in der Auslage. Arbeitgeber beschweren sich über einen Anstieg bei den Delikten durch ihre Abreitnehmer. Aber nicht nur Büromaterial verschwindet, sondern auch Daten. Säckeweise. Der neue Bitkom Chef behauptet sogar, dass Mitarbeiter – getrieben von externen Anreizen – zum Instrument des Bösen werden und für die großen Datenlecks verantwortlich sind. Und Mitarbeiter sind arbeitsscheu, schreien den ganzen Tag nach mehr Geld und identifizieren sich nicht mit den Werten der Firma. Ich frage mich, wer solche Bilder in der Realität von Menschen in Firmen zeichnet: Dumm, gefräßig und faul. Das ist unglaublich. Ich lasse mir das nicht gefallen und vor allem bin ich nicht gefräßig! Mir passen Slim-Fit Hemden ohne die Luft anhalten zu müssen (und ohne 50Nm Zug pro Knopf).

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