Kampfansage iPad

Letzte Woche habe ich noch über die Tablet PCs auf der IAA geschmunzelt und bei meinem Pressetrip nach München mit den Journalisten über die Risiken beim Einsatz dieser Geräte im Geschäftsumfeld diskutiert, da kommt nun das amerikanische Militär und setzt solche Geräte in Kampfhubschraubern ein. Allerdings vorerst nur um Papierkarten gegen elektronische zu ersetzen. Das stößt schon auf Bedenken, die generell die Sicherheit von Apple und Google Betriebssystemen für Tablets und Smartphones nicht unbedingt militärtauglich ist und bei Standortabfragen von Kameraden kann es quasi kriegsentscheidend sein, wenn der Gegner „mit lauschen“ kann. iPods steuern schon seit längerem sogenannte Kampfdrohnen und bringen Geräte, die ursprünglich mal zum Abspielen von Musik konzipiert waren mit dem Krieg in Verbindung und in die Kinderzimmer. Gefällt mir überhaupt nicht und natürlich wollte mein Filius auch eine: Nix! Es reicht schon, dass er dem App-Wahnsinn verfallen ist und der Supergau eine internetfreie Zone ist. Als Kind haben wir uns allerhöchstens mit Kastanien beworfen und Regenwürmer gegessen, aber nicht mit ferngesteuerten Videodrohen verfolgt. Was sind das für Zeiten…

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