Manhattan Project

New York ist eine Reise wert. Dieser Satz kommt allerdings nicht ganz einfach über meine Lippen. Letzte Woche haben mein Nachwuchs und ich die Freiheitsstatue besucht, um nachzuprüfen, ob das, was er in seinem Referat in der Schule darüber erzählt hat, auch wahr ist. Das Department-of-was-weiß-ich hat es uns allerdings nicht wirklich leicht gemacht und „airport like security“ vor der Fähre nach Liberty Island aufgebaut, was dem ganzen etwas den Spaß genommen hat. Der Umgang mit Kreditkarten in den USA hat allerdings weniger mit Sicherheit zu tun: Manchmal wollen die Kassierer nicht mal eine Unterschrift. Da wird man dann an der Kasse relativ schräg angeschaut, wenn man auf den Beleg zum Unterschreiben wartet (z.B. bei dem Kaffeegeschäft, das sich wirklich an JEDER Ecke in dieser Stadt befindet) und man wird gefragt ob es sonst noch etwas sein darf. Auch hübsch sind Geldautomaten, die auf Rollen vor einer nackten Mauer stehen (Strom und Netzwerkkabel direkt sichtbar) und rundherum Auszahlungsbelege liegen, auf denen komplette Bankdaten zu finden sind. Das können nur noch die Engländer toppen, die Regierungspapiere in Abfalleimern im Park in der Nähe von Downing Street entsorgen, wo sie von Mitarbeitern von Tageszeitungen gerne sichergestellt werden. Sieht so aus, als wäre das Spalten von Atomen einfacher als „airport like security“ auch ins Alltagsleben zu bekommen.

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