Die Kunst des Abbrechens

Liebe Deine Nächsten viel viel mehr als Dich selbst und sende ihnen Werbemails, auch wenn sie gar nicht damit rechnen. Das muss sich ein großer Video On Demand Anbieter gedacht haben, um mir den Samstag zu verderben. Hintergrund: Ich sitze Samstagabend auf der Couch in meinem neuen Landeshauptstadt-Domizil und wollte was nettes in der Glotze schauen. Nix gescheites. Pustekuchen. Aber: Meine neue Monster-Internet-Anbindung (wie beim Auto kann Leistung nur durch noch mehr Leistung ersetzt werden) sollte mal ausgereizt werden. Also habe ich auf der Playstation das bisher ignorierte VOD Portal betreten und wollte das 30 Tage Probe-Abo benutzen. Mir war klar, dass das nicht ohne Eingabe einiger persönlicher Informationen inkl. E-Mail Adresse von statten gehen kann. Als auf der letzten Seite das Viech meine Kreditkartendaten haben wollte, habe ich gestreikt. Weiß der Geier, wie die Daten aus der schwarzen Box über das Äthernet gehen, das war mir zu Joker und es war auch schon zu spät um das zu recherchieren. Außerdem ist das Wort Kredit in der Wortfolge kostenlos-testen-Probe falsch. Also: Abbruch. Irgendwie hat mich direkt danach das Gefühl beschlichen, dass ich „Abbruch“ nicht fest genug gedrückt hatte und mir der Anbieter trotzdem eine Aufmerksamkeit zuteilwerden lassen wollte. Richtig. SPAM. Wenn mein Puls wieder unter 200 gelandet ist, werde ich mich mit dem Verein auseinandersetzen und ihnen erklären, dass ich es mit Abbruch wirklich ernst gemeint und mich mit Werbebotschaften NICHT einverstanden erklärt habe.

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