Die tote Privatsphäre, als sie noch lebendig war

Zunächst das wahnwitzige: Der weltweite Internetdauerstammtisch aka Facebook will an die Börse. Das ist eine Lizenz zum Geldstapeln, aber vor allem ein Machtinstrument sondergleichen: Mit momentanen 845 Millionen registrierter Benutzer sind das etwa 12% der Weltbevölkerung. Wenn man mal China (etwa 1,3 Mrd), Indien (etwa 1,2 Mrd) und ein paar offline-Welt-Länder ausklammert sind es über 20%. Das ist ungefähr die Werbefläche vom Mond (note to self: ins Ideenbuch) und dementsprechend so teuer.

„Angeln gehen“ mit gefälschten E-Mails, auch bekannt als Phishing mit so einer möglichen Empfängerliste, säuberlich sortiert nach Geschlecht, Alter und Vorlieben, hat etwas von Forellenpuff (Im Zuchtbecken: Angel rein, immer ein Fisch dran. Ist kein echter Sport). Deswegen haben sich auch ein paar der Internetgiganten zusammengetan und sagen dem Thema den Kampf an: Anti-Cyber-Cyber. Ich bin froh, dass mein Aufkleber am Briefkasten „keine Werbung einwerfen“ zu 99% funktioniert. Der Rest ist „Infopost“ …

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One Response to Die tote Privatsphäre, als sie noch lebendig war

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